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Planung und Finanzierung

 Natürlich spielte auch die Finanzierung der Oderbruchbahn eine große Rolle    Nach Angaben des Unternehmen
"Lenz & Co" standen geplante Einnahmen 
 von 240.000 Mark und 96.000 Mark Betriebskosten zu Buche. Die gesamt     Finanzierung belief sich auf die Summe von 2.000.000 Mark. Die o.g. Firma  beteiligte sich mit 800.000 Mark in Form einer Hypothek. Für den "Rest", sollten Gemeinden und Interessenten gewonnen werden.

   1899   wurde erstmals ein Bahnprojekt in Auftrag gegeben
  
1907:  Erster Versuch, die Staatsbahn für den Bau einer              Bahnlinie durch das Oderbruch zu interessieren.
   1908:  Am 20.11. beschloss der Kreistag den Bau der                 Oderbruchbahn.
   1910:  Am 01.06. wird mit dem Bau der 119 km langen               Oderbruchbahn begonnen.

Im Herbst 1908 begannen die Vorarbeiten für den Bahnbau. Projektierung und Bauleitung übernahm der Chef der Eisenbahnabteilung der Provinz Brandenburg. Landbaurat und Geheimer Baurat Technow aus Berlin. In der örtlichen Presse der Kreise Lebus und Oderbarnim wurde im September 1908 die Erlaubnis des Regierungspräsidenten zu Frankfurt a.O. "zur Vornahme der Vorarbeiten für eine vollspurige mit Lokomotiven zu betreibende Kleinbahn für den Personen- und Güterverkehr von Wriezen über Golzow nach Fürstenwalde mit Abzweig an die Oder bei Kienitz und Groß Neuendorf" veröffentlicht.